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Defizit nach unten revidiert <<< 1/16/2003

 

Zahlen für 2002 bekannt gegeben


Das Nulldefizit 2002 ist nun auch offiziell gescheitert.

Das Maastricht-relevante Defizit beträgt für das Vorjahr 1,3 Prozent,

das

gesamtstaatliche Defizit "sank" auf ein Prozent.

Das gaben Finanzminister Grasser (FPÖ-Mitgliedschaft ruhend) und Staatssekretär Finz (ÖVP) am Donnerstag bekannt. Das Hochwasser und das geringe Wirtschaftswachstum seien schuld am vorjährigen Defizit.

 


Wien von 28 auf 17
2003 findet sich Wien ex aequo mit Los Angeles auf Platz 17. Im Vorjahr lag Wien noch auf Platz 28.

Unangefochten an der Spitze und somit teuerste Stadt der Welt ist Tokio gefolgt von Osaka und Oslo. Die norwegische Hauptstadt hat heuer erstmals Hongkong auf den 4. Platz verdrängt.

Weitere Platzierungen: Libreville und Hongkong (4), Zürich (6), London (7), Paris (10), New York (11), Chicago (13), Abidjan (44), Calgary (89), Caracas (109), Manila (128), Neu-Delhi (130).


Paris teuerste Euro-Stadt

 


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Budget: Defizit 2002 laut Grasser ein Prozent.


Das gesamtstaatliche Defizit Österreichs ist im Vorjahr bei einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gelegen. Diese Zahl haben Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ-Mitgliedschaft ruhend) und sein Staatssekretär Alfred Finz (ÖVP) am Mittwoch präsentiert.

Das Defizit ist damit geringer als vermutet. Grasser selbst hatte zuletzt noch von einem Minus von 1,3 Prozent oder weniger gesprochen.


Maastricht-Defizit bei 1,3 Prozent


Auch das Maastricht-relevante Defizit konnte nach unten korrigiert werden. Das Maastricht-Defizit des Bundes hat laut Grasser 1,3 Prozent des BIP betragen.


Grasser hatte rund 1,6 Prozent erwartet. Mit dem Beitrag der Länder ergibt sich ein gesamtstaatliches Defizit von einem Prozent.


2,4 Mrd. Euro zu viel ausgegeben


Die Ausgaben des Bundes haben laut dem vorläufigen Budgetvollzug im Jahr 2002 61,7 Mrd. Euro betragen. Eingenommen hat der Bund 59,3 Mrd. Euro. Das ergibt ein administratives Defizit von 2,4 Mrd. Euro.


Zahlen für 2002 "wasserdichtest"


Dass das Defizit im Vorjahr doch schlechter ausgefallen sein könnte, als der vorläufige Vollzug erwarten lässt, befürchtet Grasser nicht: "Die 1,3 Prozent des Bundes sind wasserdichtest."


"Zu Ungunsten Österreichs"


Die bei der Berechnung des Maastricht-Defizits umstrittene Bewertung der Landesimmobiliengesellschaften und der niederösterreichischen Wohnbauförderung sei im Budgetvollzug bereits zu Ungunsten Österreichs angesetzt worden.


Bei der ebenfalls umstrittenen Bewertung der Ausgliederung der Krankenanstalten geht der Finanzminister davon aus, dass der österreichischen Sichtweise Recht gegeben wird.


Aus für das Nulldefizit


Bei der Budgeterstellung im Herbst 2000 waren Grasser und Finz noch von einem Nulldefizit für das Jahr 2002 ausgegangen.


In der Zwischenzeit sind aber die Wachstumsprognosen um mehr als zwei Punkte nach unten korrigiert worden, was sich laut Grasser beim Budget mit einem Minus von 0,9 Prozent des BIP auswirkt.


Grasser: "Planung war richtig"


Die Hochwasserkatastrophe im vergangenen Sommer hat laut dem Minister mit 0,3 Punkten zum Defizit beigetragen.


Die Planung sei jedenfalls richtig gewesen, so Grasser. Ohne Konjunkturflaute und Hochwasser wäre der ausgeglichene Haushalt auch gelungen.


Finz: "Veraltete Datenbasis" bei Prognosen


Dass die Budgetprognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute, der EU-Kommission und der OECD deutlich über dem nun erreichten Vollzug lagen, erklärte Finz weniger mit "bösem Willen", vielmehr mit einer veralteten Datenbasis, mit der dort agiert worden sei.


Grasser meinte, er hoffe, dass künftig mehr dem Ministerium als den Wirtschaftsforschungsinstituten und der EU-Kommission geglaubt werde.